Für die Anfertigung eines einzigen Armbandes sind bis zu 60 verschiedene Arbeitsgänge erforderlich. Die Handwerker benötigen ein geschultes Auge, das alle Maße genau erkennt, und eine ruhige, sichere Hand. Nach der Auswahl des Leders, kommt das entsprechende Fachwissen und eine ausgefeilte Methodik zum Einsatz, bis das Band schließlich an die Uhr angebracht werden kann.
Die Vorbereitung erfordert höchste Genauigkeit: Die Häute müssen ihrer Narbung und Schuppung entsprechend zugeschnitten werden. Danach werden Leder, Verstärkungen und Bombierungsformen ausgewählt. Anschließend werden alle Teile einschließlich Unterleder zusammengefügt und zunächst mit dem Pinsel vorverleimt. Vor dem Umfalten der Enden an Anstoß und Schließe werden diese mit Verstärkungen versehen. In einigen Modellen werden Spezial-Einlagen eingebaut oder das Band wird mit einem Aus- bzw. Einschnitt versehen.
Schließlich werden die Lederstreifen auf ihre endgültigen Abmessungen zurechtgeschnitten und die Aussparung für den Stift der Schließe ausgeschnitten. Es folgt die Handnaht und das Einbrennen des Reifels mit Hilfe eines heißen Eisens zwischen Rand und Naht, was dem Band zusätzliche Eleganz verleiht. Die Schnittflächen werden mit Filz poliert und anschließend mit einem Pinsel eingefärbt. Sorgfältig werden nun die Schlaufen verleimt, von Hand genäht und unter Wärmeeinwirkung in Form gebracht.
Der Name Camille Fournet wird auf das Unterleder des Bandes geprägt und garantiert die Hochwertigkeit des Produktes.